GV Waltrop – TV Datteln 87:38 (45:22)
Den nächsten Sieg konnten die U12-Basketballer des GV Waltrop gegen den TV Datteln einfahren. Nach 40 intensiven Minuten hieß es 87:38 aus Sicht der Gastgeber. Auch wenn das Ergebnis anderes vermuten lassen könnte, schlug sich der TV aus der Nachbarstadt tapfer und steckte nie auf. Besonders bemerkenswert auch, da die Dattelner mit lediglich 7 Spielern deutlich weniger Möglichkeiten hatten zu wechseln, als dies für den heimischen GV der Fall war.
Bis zur 3. Spielminute gestaltete sich das Spiel relativ offen (Spielstand: 6:4). In der Folge zog der Gymnastikverein in der Verteidigung aber deutlich an und konnte bis zum Ende des 1. Viertels auf 20:9 absetzen. In dieser Phase zeigte sich insbesondere Titus Stolzenberg engagiert beim Kampf um die Rebounds und sammelte alles ein, was vom Ring zurück ins Spiel sprang.
Spielabschnitt Nummer zwei war offensiv der beste des Dattelner Turnvereins. Die großgewachsene Nummer 11 der Gäste bewies hier einen feinen Umgang mit dem orangenen Leder und erzielte acht Punkte in Folge. Aber auch der GV hielt offensiv weiter dagegen und zog, angetrieben von Justus Terwey, der einen Sahnetag erwischt hatte, auf 45:22 zur Halbzeitpause davon.
In Halbzeit zwei dann ein ähnliches Bild: Waltrop im Angriff weiter mit dem Fuß auf dem Gaspedal, Datteln tapfer dagegen haltend. Je länger das Spiel im 3. und 4. Viertel lief, desto engagierter gingen die jungen GVler in der Verteidigung zu Werke. Mika Sänger und Justus Terwey waren auf Waltroper Seite nicht nur Topscorer der Begegnung, sondern setzten ihre Mitspieler ein ums andere Mal schön in Szene. Einen spektakulären Kurzauftritt hatte Jonas Kleefeld, der kurzfristig für einen anderen GV-Spieler einsprang und erst vier Minuten vor Ende der Partie direkt aus Schnee und Kälte ins Spiel kam, sich aber heiß wie Frittenfett zeigte und in vier Minuten 5 Punkte erzielte.
Punkte GV: Verrieth 10 Punkte, Sänger 19/1 Dreier, Boushah 4, Keiluweit 4, Karabulut 2, Terwey 18, Völkl 8, Rösch 5/1, Kleefeld 5/1, Diedrich 12, Stolzenberg, Philipp