Knappe Niederlage auf Schalke

Der GV Waltrop 2 musste sich am gestrigen Feiertag den Sportfreunden aus Schalke mit 61:62 geschlagen geben.

Zählt man die gespielten Basketball Jahre des Gegners zusammen käme man wohl auf einen hohen dreistelligen Wert und das 
merkte man auch deutlich im Spiel. Das mittlerweile fehlende Tempo und die Kondition glichen die Mannen aus Gelsenkirchen
mit viel Übersicht, Routine und Ihrer körperlichen Überlegenheit aus.

Der GV startete mit einer „Box and 1“ Verteidigung gegen EX Pro B Spieler Tobias Beck, der trotzdem schaffte das Spiel routiniert aufzubauen und
von außen erfolgreich war. Waltrop stellte auf Zone um, was im Nachgang betrachtet vermutlich ein Fehler war.

Schalke tat sich zwar schwer gegen die Zone, konnte sich aber so offensiv eher „ausruhen“ und Ihr gut strukturiertes Set Play und ihre körperliche
Überlegenheit vor Allem im Rebound hin und wieder ausspielen. So geriet Waltrop bis zur Halbzeit in einen zweistelligen Rückstand.

In der Halbzeitansprache kamen die Trainer kaum zu Wort. So machte sich das Team gegenseitig klar, nicht die Köpfe hängen zu lassen und endlich aggressiver zu Werk zu gehen.
Diese Umstellung trug nach und nach Früchte. In der Karten spielte hierbei das Aufbauspieler Tobias Beck zweimal die Nerven verlor und nach
technisches (unsportlichen) Fouls vom Spiel ausgeschlossen wurde. Schalke hatte spätestens ab diesem Zeitpunkt große Schwierigkeiten die Ball unter den Waltroper Korb
zu bekommen. Die Defense stand somit bombenfest, nur belohnten sich die Waltroper leider für Ihren großartigen Einsatz, in der Offense nicht.

Viele überhastete Würfe und Einzelaktionen führten dazu, dass der Vorsprung lange Zeit nicht schmolz. Einige Minuten vor Schluss übernahmen die Routiniers
Christoph Beermann und vor Allem Daniel Tautz (zwei Dreier) beim GV die offensive Verantwortung und plötzlich war man weniger Sekunden vor Schluss auf einen Punkt dran.

Beim Stand von 61:61 bekamen die Schalker einen Foulpfiff zugesprochen und es konnte der erste Freiwurf verwandelt werden. Der Zweite wurde absichtliche daneben geworfen, da die Restspielzeit lediglich 3 Sekunden betraf. Der GV konnte keinen weiteren Wurf mehr anbringen.

„Wäre das Spiel nur eine Minute länger gegangen hätten wir wohl gewonnen“, zeigte sich Trainer George nach dem Spiel zwar enttäuscht aber nicht unzufrieden mit dem kämpferischem Spiel seiner Mannschaft.

Das Trainerteam bedankt sich insbesondere bei den Spielern, die obwohl Sie nicht für dieses Spiel gemeldet waren, mitgefahren sind und das Team großartig unterstützt haben.
Danke Julian (Scouting), Fabian (Coaching), Niklas und Lukas.

Nur mehr beginnt die ein monatige Herbstpause in der die Waltroper weiter am Teamgefüge und vor Allem an der offensiven Ausrichtung arbeiten können.

Punkte:

Kania, J. 14
Tautz 9
Beermann 8
Dietrich 6
Hills 6
George 6
Ahrens 5
Kania, R 5
Vogelgesang 2
Wullf 2
Tremiz 0
Fabian n. e.

Heimniederlage für GV 2

Im ersten Heimspiel in der „neuen Liga“ mussten sich die George Mannen den Gästen aus Bottrop geschlagen geben. Bottrop spielte lediglich mit 6 Mann, aber zeigte sich sehr routiniert, fit und in den entscheidenen Phasen treffsicher.

Die Waltroper wirkten trotz des Sieges in der letzten Woche zum Teil stark verunsichert und konzentirerten sich vorerst nur darauf sich mit dem realtiv glatten Boden in der ungeliebten (Auswärts)halle und den zum Teil unglücklich wirkenden Schiedsrichtern.

Zwischenzeitlich blitze das Können dann doch auf und man konnte sich unter Anderem von -18 auf -9 herankämpfen. In diesen Phasen kam man über agressive Defense zu leichten Ballgewinnen und kam zu einfachen Korblegern.

Von Aussen, vor Allem von jenseits der Dreierlinie ging an diesem Tag mal gar Nichts. So kam das Team am Ende nur auf schwache 34% aus dem Feld.

In Summe kann man aber eneut mit der Einstellung zufrieiden sein ,so lies man zwar hin und wieder den Kopf hängen, steckte aber niemals gänzlich auf und startete mehrere Aufholjagden.

„Bottrop hat uns heute eins klar vorraus gehabt: Routine. Die können wir nicht vorab trainieren, aber die wird mit der Zeit kommen“ analysierte Co Trainer Ahrens nach dem Spiel.

Zu Allem Überfluss verletzte sich, der Topscorer der Vorwoche Tim Stern, bereits bei der zweiten Aktion und konnte nicht mehr ins Spiel eingreifen. Man hofft, dass er bis zum nächsten Spiel, bereits am kommenden Mittwoch um 18 Uhr auf Schalke, wieder fit ist.

Das Team bedankt sich für die Unterstüzung auf der Bank von Flo und Jules.

Punkte:

Ahrens 18
George 14
Beermann 8
Tremiz 5
Hills 4
Dietrich 4
Kampmann 4
Wulf 4

Nach dem Auftaktsieg in Bocholt steht nunmehr für die Mannen von Trainer George das erste Heimspiel in der neuen Liga an. Obwohl unter Anderem Fabian (siehe Foto) und Jack aus beruflichen Gründen absagen müssen, wird man wieder mit einer vollen Bank und 12 Spielern antreten können.

Auch der Gegner aus Bottrop konnte das erste Spiel knapp gewinnen und bietet einige sehr erfahrene Spieler auf, die alle mal höher gespielt haben. Von daher liegt ein hartes Stück Arbeit vor den Mannen des GV.

„Wir haben diese Woche gut trainiert und die Mannschaft brennt auf Ihr erstes Heimspiel. Wie immer wollen wir uns anständig und dizipliniert verkaufen, ob ein Ende dann ein Sieg zu buche steht, spielt in der neuen Liga eine untergeordnete Rolle“ so Trainer George vor dem Spiel.

Leider muss man die Heimspiele in der ungeliebten Halle der Gesamtschule austragen, daher hofft die Mannschaft auf den einen oder anderen engegierten Zuschauer.

Bis Samstag
Euer Team des GV Waltrop 2

Traumstart in der Bezirksliga 
GV 2 setzt im ersten Spiel ein Ausrufezeichen

Zum Auftakt in die neue Spielzeit zeigte die 2. Herrenmannschaft des GV Waltrop, dass sie zweifellos in der Bezirksliga angekommen ist. Beim Gastspiel bei den TSV Borgers-Baskets Bocholt errang der Aufsteiger in einem kampfbetonten Spiel einen 77:69-Erfolg (21:15, 20:19, 26:26, 10:9).

Auf dem Papier ging der GV als klarer Außenseiter in die Partie. Mit Bocholt stand man einem großen und in der Bezirksliga etablierten Team gegenüber, während Liga-Neuling Waltrop auf viele wichtige, vor allem große, Leute verzichten musste. Rückkehrer Jack Kania war der einzige nominelle Center im Kader, dennoch trat Waltrop mit 12 Mann an.

Die tiefe der GV-Bank zählte sich direkt zu Beginn aus. Waltrop presste von der ersten Minute an und zwang Bocholt zu Ballverlusten, die meist in zwei Zählern für den GV endeten. Der Gastgeber musste sich dagegen auf seine Länge verlassen, oft scorte der Favorit durch zweite Chancen. Die logische Folge war ein 21:15 für Waltrop nach dem ersten Viertel.
Im Anschluss gab dann zunächst Bocholt den Ton an. An den Brettern hielten Gäste zu wenig dagegen, sodass der Gegner teils vierte Chancen hatte und mit 23:25 in Führung ging. Nach wenigen Minuten war aber auch Waltrop im zweiten Viertel angekommen. Dreier von den Neuzugängen Jack Kania und Tim Stern brachten Blau und Weiß in Front. Gleichzeitig zeigte Bocholt an der Freiwurflinie nerven, zur Halbzeit stand es 41:34 für den Aufsteiger.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst das gleiche Bild: Bocholt versuchte den Rückstand mit Rebounds wettzumachen, Waltrop setzte sich mit einer aggressiven Presse aber immer wie auf zehn Punkte ab.
Erst im letzten Viertel schien es so, als habe der Gastgeber das Momentum auf seiner Seite. Fünf Minuten vor dem Ende schloss der TSV auf 69:67 auf.
Aber auch jetzt hatte Waltrop die richtige Antwort parat. In der Verteidigung hielten die Spieler, angepeitscht von der lautstarken Bank, die Intensität hoch. Vorne agierte Waltrop ruhig, nahm Zeit von der Uhr und setzte sich in der letzten Minute entscheidend ab.

Der Auftakt in der Bezirksliga endete damit nahezu perfekt 77:69.
„Jeder einzelne hat zu dem Sieg beigetragen. Trotz einiger Schwächephasen im Spiel hat die Mannschaft sich wieder gepusht und so gezeigt, dass sie in der Bezirksliga angekommen ist!“, lautete das passende Fazit von GV-Flügel Fabian Mikosch.
Während der Arbeitssieg ausreichend Anhaltspunkte lieferte, was es im Laufe der Saison zu verbessern gilt, überwiegt das positive, so auch der Auftritt der Neuzugänge J. Kania (16) und Stern(18), die direkt große Teile des Scorings übernahmen. Ebenfalls überzeugend war der Auftritt von Luca Kampmann. Der eigentliche Flügel arbeitete unter dem Korb gegen die Borgers-Center und erarbeitete sich selbst acht Punkte.